Übersicht

Ordnen & Dokumentieren

Eine sorgfältige Werkdokumentation stellt ein wesentliches Instrument zur Erfassung, Einordnung und nachhaltigen Sicherung eines Œuvres dar und dient als verlässliche Informationsquelle für Kunsthistoriker:innen, Museen sowie Sammler:innen. Zugleich bildet sie die Grundlage für jegliche Art der Publikation, sei es ein Catalogue raisonné, eine Monografie oder eine Ausstellungspublikation. Idealerweise etablieren Kunstschaffende bereits parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ein Ordnungssystem, auf welches innerhalb der Nachlassarbeit zurückgegriffen werden kann. Vor Beginn der Dokumentation sollten drei grundlegende Fragen geklärt werden:

Welchem Zweck dient die Dokumentation? Geht es um die Vorbereitung einer Ausstellung, die Nutzbarmachung der Werke und Organisation des Leihverkehrs oder um eine Online- bzw. Printpublikation?
Welche Werke stehen im Fokus? Eine gezielte Auswahl wichtiger Werke oder Werkgruppen, etwa nach einer thematischen oder zeitlichen Ordnung, erleichtert den Einstieg und ermöglicht einen Überblick.
Wie soll die Struktur beschaffen sein? Die Dokumentation kann chronologisch, thematisch oder auch assoziativ angeordnet werden, je nachdem, welche Erzählweise dem Werk am ehesten entspricht und welchem Ziel die Dokumentation folgt.

Mustervorlage Objektblatt-analog

Download

Mustervorlage Ausstellungsblatt-analog

Download

Mustervorlage Editionsblatt-analog

Download

Mustervorlage Werkverzeichnis Excel

Download

Mustervorlage Werkverzeichnis Numbers

Download